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Graffiti-Wall, Pumprisse

Bewertung
Absicherung
Gruppentauglich
Ausrichtung
O, S
Erreichbarkeit
Gut mit der Murgtalbahn, Fahrrad
Routen
Grad III IV V VI VII VIII IX
Anzahl 1 3 1

Charakter

Amtlich heißen die Felsen Brettfels, aber bleiben wir bei den Namen, die sie einst von den Kletterern erhielten.

In der zweiten Hälfte der 80er Jahre suchten die Kletterer auch murgaufwärts, oberhalb von Forbach nach neuen Felsen. Dabei entdeckte man die Graffiti-Wall. Hier ist der Granit vom Wasser ziemlich glatt geschliffen. Das macht das Kletttern dort zu einem besonderen Unternehmen. Bei den Pumprissen wird anspruchsvolles Rißklettern angeboten.

Die nicht kletternde Begleitmannschaft findet in und an der Murg eine großartige Umgebung: Auf den Steinen balancieren, in den Gumpen baden oder ganz faul in der Sonne liegen.

Der Vollständigkeit halber sei es gesagt: Die EnBW können auch auf den Gedanken kommen, die Schleusen am Stausee Kerschbaumwasen zu öffnen. Dann kann der Wasserstand der Murg schnell ziemlich unangenehm steigen.

Anfahrt

Mit der Bahn

Mit der Murgtalbahn (S-Bahn-Linien 31 und 41) bis Forbach. Fahrpläne: Karlsruher Verkehrsverbund. Vom Bahnhof aus der Schifferstraße murgaufwärts folgen. Die Graffiti-Wall kommt nach der Eisenbahnbrücke an einer scharfen Kurve der Murg. Die Pumprisse liegen etwa 100 Meter flussaufwärts auf der anderen Seite.

Mit dem Auto

Ebenso ab dem Bahnhof die Schifferstraße murgaufwärts. Weiterweg ab dem Parkplatz wie bei der Anfahrt mit der Bahn.

 

Klettern

An der Graffiti-Wall gibt es vier Routen im Schwierigkeitsbereich von VII bis IX-. Das Wasser hatte Jahrtausende Zeit den (Forbach-)Granit zu polieren.

An den Pumprissen haben die beiden Routen (jede von ihnen hat den Schwierigkeitsgrad VIII-) denselben Einstieg.

Die Absicherung sollte an beiden Felsen noch durch zusätzliche Keile oder Friends verbessert werden.

Kletterregelung

An der Graffiti-Wall ist das Klettern zwischen Himallamann und Spritztour erlaubt.
An den Pumprissen ist das Klettern in den beiden Routen „Pumpriß“ und „Satz mit X“ gestattet.

An beiden Felsen abseilen oder auf dem kürzesten Weg absteigen.

Neutouren erst nach Genehmigung durch die Untere Naturschutzbehörde. Abstimmung mit dem Arbeitskreis Nordschwarzwald erwünscht.